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Wir hatten uns im Frühsommer 2009 entschlossen, einen Mastinowelpen in unser Leben und somit in unser Haus zu holen. Bewusst darüber, dass diese Rasse in Bayern als Listenhund zur Kategorie 2 zählt. Wir wussten also, dass wir mit dieser Hündin einen Wesenstest mit ca. 18 Monaten absolvieren müssen, da ja bei jedem Fehlverhalten eine behördliche Einziehung des Hundes erfolgen könnte. Im Vorfeld hatten wir uns nach fähigen Hundetrainern erkundigt und Vera Wonneberger wurde uns von einem regionalen Tierschutzverein wärmstens empfohlen.

Unsere Hündin Betty kam mit neun Wochen in unser Haus. Eine Woche nach Einzug hatten wir bereits den ersten Termin mit Frau Wonneberger. Sie kam in unser Haus/Grundstück und sah sich mal alles an, um sich auch ein Bild von den Lebensumständen zu machen. Einige Tage später sind wir dann auch das erste Mal im freien Gelände Gassi gegangen. Als Arbeitshund hatte Frau Wonneberger ihren absolut souveränen Rüden Yuma dabei, der – wie auch Frau Wonneberger – immer ein Auge auf unseren Jungspund hatte.

Ganz ehrlich, Frau Wonneberger ist enorm streng. Sie gehört nicht zur „Wattebauschfraktion“ (was für mich als „Fraule“ anfangs schon gewöhnungsbedürftig war). Jedes Fehlverhalten wird unterbunden; allerdings nicht grob, sondern für den Hund verständlich, dass ein bestimmtes Verhalten nicht geduldet wird.

Aber eben durch diese konsequente Führung und intensives Training mit Frau Wonneberger im Lauf der Entwicklung unserer Hündin waren wir nun auf dem Stand, dass unsere Süße im Januar 2011 den Wesenstest bei Gutachter Franz Breitsamer mit einem „sehr gut“ bestanden hat.

Aber man darf nie vergessen, selbst mit seinem Hund weiter zu üben (wie ein Sportler im Training), den Hund adäquat zu beschäftigen. Ein Hund erzieht sich nie alleine durch einen Hundetrainer. Nein, wir als Hundehalter müssen konsequent und sanft weiter Erziehung betreiben.

Nochmals möchte ich Frau Wonneberger ein herzliches Dankeschön aussprechen und der Erfolg mit unserer Betty war jeden Cent wert. Weiter so! Und sollte unser nächster Vierbeiner „nur“ ein Yorkie sein, würde dieser die ersten Monate die „Tante Wonne“ kennenlernen, denn egal ob großer oder kleiner Hund – es gibt nichts Schöneres und Entspannenderes, als mit einem folgsamen Hund ohne Leine spazieren zu gehen und keine Angst zu haben, einen Menschen (ob Radfahrer oder Jogger oder auch andere Hundehalter) zu belästigen.

Zur nächsten Referenz…